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Der Rio Preguiça in Maranhão © Editora Peixes - Embratur
© Editora Peixes - Embratur
Kultur und Natur im Bundesstaat Maranhao
29.11.2007
Traumhafte Strände und der gröβte architektonische Komplex portugiesischer Herkunft in Brasilien: all das und noch viel mehr finden Sie in São Luís. Auβer einigen Straβennamen und Monumenten, wie der wunderschöne Palast La Ravardière, sowie ein ganz besonderer Touch in der Gastronomie, zeugt in der Landeshauptstadt von Maranhão nur noch wenig über ihre ursprüngliche Gründung durch die Franzosen.



Aber ihre bedeutendsten Züge erhielt die Stadt von den Portugiesen: Die unglaubliche Gruppierung der geschichtsträchtigen Gebäude mit ihren befliesten Auβenwänden und die unzähligen Nachnamen portugiesischer Herkunft stellen nur zwei von zahlreichen Einflüssen Portugals dar.

Im Jahre 1997 wurde São Luís von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Eine Anerkennung für den Erhalt seines zauberhaften und einheitlichen architektonischen Komplexes im kolonialen lateinamerikanischen Stil des 18. und 19. Jahrhunderts. Es handelt sich um mehr als 3.500 historische Gebäude mit einem unvergleichlichen historischen und künstlerischen Wert, die die Lebensart der damaligen Stadtbewohner wieder spiegeln. São Luís wird von den warmen Gewässern der Bucht São Marcos und des atlantischen
Ozeans umsäumt.

Die Dünenregion Lençóis Maranhenses bildet hingegen eine der schönsten Regionen des brasilianischen Küstenstreifens. Ein 50 km breites Dünenmeer, das einen 70 km langen Küstenstreifen belegt enthüllt beeindruckende Landschaften aus zahlreichen Seen mit blauen und grünen Gewässern. Während der Regenperiode bilden sie einen zauberhaften Kontrast mit den weißen Sanddünen, die teilweise bis zu 40 m hoch sind.

All diese Sandflächen bilden den im Jahre 1981 gegründeten Nationalpark Lençóis Maranhenses. Das Ziel dieses Naturschutzgebietes besteht darin die 155.000 Hektar weite Region zu schützen, in denen sich dieses einzigartige Ökosystem befindet. Der Park erstreckt sich über eine weite Region und es gibt keine Zufahrtsstraβen. Um den Ort zu besuchen ist es erforderlich die Dünen sowie die hohen Temperaturen zu bezwingen. Ein Besuch erfolgt stets in Begleitung eines Reiseführers. Ferner können kurze Wanderungen unternommen werden. Für weitere Ausflüge wird die Nutzung von Fahrzeugen mit Allradantrieb bzw. von Eseln empfohlen.

Quelle: Tourismus Ministerium Brasilien / bearbeitet von pairola-media 
zur Verfügung gestellt von travianet.de
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