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Costa Rica
»» Wirtschaftsprofil
Lage    »  Mittelamerika
Hauptstadt    »  San José. 339.590 (2006)
Fläche    »  51.060 qkm
Staatsoberhaupt    »  Óscar Arias Sánchez, seit Mai 2006
Bevölkerungszahl    »  4.402.250 (2006)
Bevölkerungsdichte    »  86 pro qkm
Konferenzen/Tagungen
Auskünfte vom (s. ).
Kontaktadressen
(Deutsch-Costaricanische Industrie- und Handelskammer)Postanschrift: Apartado 10746-1000 San José Straßenadresse: Barrio Amón, Edif. Arona 3er, Piso, Oficina No. 5, CR-San JoséTel: 290 76 21. Fax: 220 30 64.E-Mail: Internet: Talstrasse 11, 8001 Zürich, CH-8000 Zürich Tel: (044) 272 08 52. Fax: (044) 219 79 15. E-Mail: Internet: (Handelskammer) Apartado 1114-1000, CR-1000 San José Tel: 221 00 05. Fax: 233 70 91. E-Mail: Internet: (Industriekammer) Apartado 10003, CR-1000-San José Tel: 281 00 06. Fax: 234 61 63. Internet: (Förderunggesellschaft des Außenhandels)Edificio Centro de Comercio Exterior, CR-Paseo Colón San JoséApartado Postal 1278-1007 Paseo Colón, CR-San José Tel: 299 47 00. Fax: 233 46 55. E-Mail: Internet:
Umgangsformen
Einheimische Geschäftsleute sind konservativ. Höflichkeit und Pünktlichkeit werden erwartet. Zahlreiche Geschäftsleute sprechen Englisch, Spanischkenntnisse sind jedoch von Vorteil. November und Dezember sind ideal für Geschäftsbesuche. Die letzte Woche im September (Ende des Steuerjahres) sollte vermieden werden. Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr.
Wirtschaft
Der Tourismus dominiert den Dienstleistungssektor und ist der größte Devisenbringer. Insebsondere der so genannte Ökotourismus spielt eine immer wichtigere Rolle. Die wichtigsten Industriezweige sind die Lebensmittelverarbeitung, Textilien, Chemikalien und Plastik. Nach der Entdeckung umfangreicher Bauxitvorkommen wird inzwischen auch Aluminium produziert. Eine Regierungsinitiative zur Förderung neuer Technologien zeigt bereits erste Früchte: die Herstellung von Mikroprozessoren hat sich zu einem einträglichen Wirtschaftszweig entwickelt. Agrarprodukte wie Kaffee, Bananen, Ananas, Zucker und Kakao sind wichtige Exportgüter. Der Kaffeeanbau litt lange Jahre unter den extrem niedrigen Weltmarktpreisen. Inzwischen hat dieses traditionelle Exportgut genauso wie Bananen an Bedeutung verloren, trotzdem bleibt die Landwirtschaft der zweitgrößte Devisenbringer. Grundnahrungsmittel werden für den Eigenbedarf angebaut. 2005 betrug der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 8,6%, des Dienstleistungssektors 63,1% und der verarbeitenden Industrie 28,3%.Ausländische Direktinvestitionen vor allem aus den USA ermöglichten eine Diversifizierung des Exportangebotes. Das reale Wirtschaftswachstum betrug 2005 4% und blieb damit hinter den Wachstumsraten der vergangenen Jahre zurück. Die Arbeitslosigkeitsrate beträgt 6,6% (Stand: 2005). 18% (Stand: 2005) der costaricanischen Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze.Der Plan der Regierung zur wirtschaftlichen Wiederbelebung enthält folgende Ziele: Reduzierung des Fiskaldefizits, Bekämpfung der Armut, Wirtschaftsförderung und besondere Unterstützung der Sektoren Tourismus, Landwirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Regierung fördert u.a. den Ausbau neuer Technologien wie der Computertechnik. Das Hauptziel ist es ein ausgeglichenes Haushaltsdefizit bis 2006 zu erreichen. Costa Rica ist weiterhin stark auf Auslandskredite angewiesen, die vom Internationalen Währungsfonds, der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) und den USA gewährt werden. Das Land ist u.a. Mitglied des Zentralamerikanischen Gemeinsamen Marktes (SICA), des GATT und der WTO. Mit den USA wurde ein Freihandelsabkommen abgeschlossen, worin die Aufhebung des staatlichen Versicherungsmonopols und eine Teilöffnung des staatlichen Telekommunikationsmarktes festgeschrieben sind und das für Costa Rica in Folge seiner starken Abhängigkeit vom US-Markt besonders wichtig ist. Weitere Freihandelsabkommen bestehen mit Chile, Mexiko, Panama, der Dominikanischen Republik, Kanada und CARICOM.Die Vereinigten Staaten, der wichtigste Handelspartner, haben einen Anteil von fast 50% an den Importen und Exporten. Weitere wichtige Handelspartner sind Deutschland, Guatemala, Japan und El Salvador.
 
 
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