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Dänemark
»» Wirtschaftsprofil
Lage    »  Nordeuropa, Skandinavien
Hauptstadt    »  Kopenhagen (København). 1.091.980 (2006)
Fläche    »  43.094 qkm
Staatsoberhaupt    »  Königin Margrethe II., seit 1972
Bevölkerungszahl    »  5.425.370 (2006)
Bevölkerungsdichte    »  126 pro qkm
Konferenzen/Tagungen
Ein neues Kongresszentrum öffnete Anfang 2008 in Kopenhagen im , das zur Choice-Gruppe gehört. 
Kontaktadressen
Im Heitkampe 36, D-30659 Hannover Tel: (0511) 965 18 10. Fax: (0511) 965 18 11. E-Mail: Internet: (Dänische Handelskammer) Børsen, DK-1217 Kopenhagen K Tel: 70 13 12 00. Fax: 70 13 12 01. E-Mail: Internet: Børsen, DK-1217 Kopenhagen K Tel: 33 91 33 35. Fax: 33 91 31 16. E-Mail: Internet:
Umgangsformen
Fast alle dänischen Geschäftsleute sprechen Englisch, manche auch Deutsch. Pünktlichkeit wird sehr geschätzt. Die Ferienzeit im Sommer zwischen Mitte Juni bis Mitte August ist für Geschäftsbesuche weniger geeignet. Mo-Fr 08.00/09.00-16.00/17.00 Uhr.
Wirtschaft
Dänemark hat eine moderne und hoch entwickelte Volkswirtschaft, der Lebensstandard ist allgemein hoch. Der größte Wirtschaftszweig ist der Dienstleistungssektor, der mit den Bereichen Groß- und Einzelhandel, (See-)Transport und Spedition, Tourismus, Telekommunikation, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und IT-Dienstleistungen rund 74 % (2005) des Bruttoinlandsproduktes erbringt. Der Tourismus spielt eine wichtige Rolle. Jedoch sank die Besucherzahl von 2001 mit 23.100.000 Touristen bis 2005 auf 21.200.000 Besucher. Zweitgrößter Wirtschaftszweig ist der Industriesektor mit der Fertigungswirtschaft, die auf die Einfuhr von Rohmaterialien und Einzelteilen angewiesen ist. Eisen, Stahl und andere metallverarbeitende Bereiche wie der Schiffs-, Maschinen- und Anlagenbau nehmen einen hohen Stellenwert ein, gefolgt von der Elektronikindustrie, Chemie und Biotechnik, pharmazeutischen Industrie, Druck und Papier, Textilien, Möbel und Zement sowie der Nahrungs- und Genussmittelverarbeitung. Der Industriesektor leistet rund 24 % (2005) ans BIP. 2005 gehörte Dänemark gemessen am Bruttonationalprodukt zu den 14 reichsten Ländern der Welt. Seit den neunziger Jahren hat sich die dänische Wirtschaft, die überwiegend mittelständisch geprägt ist, sehr positiv entwickelt. Mitte 2003 erlebte Dänemark jedoch erstmals seit über 10 Jahren eine kurze Rezession. 2004 ging es aber mit dem Wirtschaftswachstum in Dänemark schon wieder aufwärts und Dieser Trend setzte sich 2005 mit einem Wirtschaftswachstum von 2,8 % fort.Die Arbeitslosenquote war lange Jahre rückläufig und erreichte im Juni 2002 mit 4,2 % einen historischen Tiefstand. Danach folgte ein Anstieg bis Februar 2004 auf 6,5 %. Die wirtschaftliche Belebung führte zu einer Entlastung des Arbeitsmarktes und ließ die Arbeitslosenquote 2005 wieder auf 5,5 % sinken. Die Inflationsrate lag 2005 bei 1,9 %.Rund zwei Drittel des Außenhandels werden mit anderen EU-Ländern abgewickelt. Der weitaus größte bilaterale Handelspartner ist Deutschland, aber auch Schweden, Großbritannien, Norwegen, die Niederlande und Frankreich sind für Dänemark wichtig. Außerhalb Europas sind es vor allem USA und China (VR), mit denen Dänemark Handel betreibt. Der Handel mit den früheren Ländern in Osteuropa hat in den letzten Jahren stark zugenommen, und besonders der Handel mit Polen ist sehr umfangreich geworden. Dänemark hat sich verschiedenden Organisationen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit wie der EU, der OECD und WTO (bis 1995 GATT) angeschlossen und hat sich innerhalb dieses Rahmens für eine Aufhebung von Handelsbeschränkungen aktiv eingesetzt.
 
 
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