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Finnland
»» Wirtschaftsprofil
Lage    »  Skandinavien
Hauptstadt    »  Helsinki. 558.340 (2006)
Fläche    »  338.145 qkm
Staatsoberhaupt    »  Tarja Halonen, seit 2000
Bevölkerungszahl    »  5.260.970 (2006)
Bevölkerungsdichte    »  16 pro qkm
Konferenzen/Tagungen
Finnland gehört zu den 20 Spitzenreitern unter den Tagungsländern weltweit. Informationen vom Fabianinkatu 4B 11, SF-00130 Helsinki. Tel: (09) 668 95 40. Fax: (09) 66 89 54 10. (E-Mail: ; Internet: )Außerdem sind Konferenzabteilungen der Reisebüros und spezielle Konferenzveranstalter behilflich. Näheres von der Finnischen Zentrale für Tourismus (s. ).
Kontaktadressen
Nymphenburger Straße 20 a, D-80335 München Tel: (089) 542 64 70. Fax: (089) 52 71 80. E-Mail: Internet: in Berlin (Tel: (030) 252 02 00. E-Mail: .) Gonzagagasse 16, A-1010 Wien Tel: (01) 535 61 60-0. Fax: (01) 535 57 14. E-Mail: Internet: Dufourstrasse 147, CH-8008 ZürichTel: (044) 350 57 70. Fax: (044) 350 57 71.Internet: (Vereinigung der Finnischen Handelskammern)Aleksanterinkatu 17, PO Box 1000, SF-00101 Helsinki. Tel: (09) 69 69 69. Fax: (09) 65 03 03. E-Mail: Internet:
Umgangsformen
Anzug und Krawatte bzw. Kostüm. Finnische Geschäftsleute sprechen meist Englisch oder Deutsch. Fremdenverkehrsämter und Reisebüros können Dolmetscher vermitteln und mit Übersetzungen behilflich sein. Auf Pünktlichkeit wird großen Wert gelegt. Visitenkarten sind üblich. Die beste Zeit für Geschäftsreisen ist zwischen Februar und Mai und zwischen Oktober und Dezember. Mo-Fr 08.00-16.15 Uhr.
Wirtschaft
Der wichtigste Sektor der finnischen Wirtschaft ist der Dienstleistungsbereich. 2005 betrug sein Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) über 66 %. Besonders der Tourismus gewinnt als Wachstumsmotor immer mehr an Bedeutung. Finnland nicht frei von wirtschaftlichen Problemen. Das hochindustrialisierte Land - der Anteil des industriellen Sektors betrug 30 % im Jahr 2005 -, in dem eine Vielfalt an Industrie- und Konsumgütern produziert wird und dessen größter industrielle Wirtschaftszweig der Maschinenbau ist, muss viele Rohstoffe eingeführen. Finnland kann nur etwa ein Drittel des Energieverbrauchs aus heimischen Quellen decken. Als Unsicherheitsfaktor in der finnischen Wirtschaft bleiben deshalb die Rohölpreise. Teures Rohöl kann das finnische Wirtschaftswachstum auch indirekt durch die dann sinkende Nachfrage in den traditionellen europäischen Absatzgebieten schwächen. So konnte sich 2004 der Export nicht im erwarteten Umfang erholen. Exportiertwerden vor allem Produkte der herstellenden Industrie wie Kommunikationstechnologien, Elektrogeräte, Maschinen, sowie Produkte aus Holz (Papier, Möbel) und Metall. Die finnische Industrie ist seit langem bekannt für das enorme Wachstum auf dem Sektor mobiler Kommunikationstechnologie, der als Arbeitgeber immer wichtiger wurde. In den letzten Jahren kam aber auch dieser Waschstumsmotor immer mal wieder ins Stottern. Weitere Exportprodukte sind vor allem Metallerze und Textilien der chemischen Industrie. Auch die Landwirtschaft spielt eine Rolle. Bedingt durch die geographische und klimatische Lage ist die jährliche Wachstumszeit allerdings recht kurz; der Eigenbedarf kann jedoch gedeckt werden. Die wirtschaftliche Situation in Finnland ist gesund und stabil. Die Wachstumsrate, die sich 2005 auf 1,8 % verlangsamte, gewinnt nun wieder an Fahrt. Finnland hatte 2005 mit 1,3 % eine der niedrigsten Inflationsraten innerhalb der EU. In dem von der Schweizer Stiftung () erstellten Wettbewerbsfähigkeitsvergleich lag Finnland innerhalb von vier Jahren an der Spitze. Vergleichskriterien waren die Qualität des wirtschaftlichen Umfeldes, der Zustand der öffentlichen Einrichtungen, die Gesetzgebung sowie die Technologiebereitschaft des Landes. Die Arbeitslosenquote lag 1997 noch bei 14,5 %. Sie sank zwar in den folgenden Jahren stark ab, stagnierte aber dann über Jahre bei 9 % und sank erst 2005 weiter auf 7,9 %. Die Reform des Arbeitsmarktes ist oberste Priorität. Die Arbeitslosenquote soll noch weiter gesenkt werden. Finnlands Lage und politische Neutralität begünstigen die Handelsbeziehungen mit Ost und West; in der GUS und in Osteuropa eröffnen sich durch die jüngsten Entwicklungen langfristig neue Handelsmöglichkeiten. Das Handelsvolumen mit den GUS ging zunächst allerdings drastisch zurück.Die wichtigsten Handelspartner sind Deutschland, Schweden, Großbritannien, Russische Föderation, Niederlande, Dänemark, Frankreich und die USA. Vereinte Nationen und Unterorganisationen, OECD, ESA, EUREKA, Europarat (seit 1989), OSZE, EU (seit 1995), Ostseerat, Nordischer Rat und WTO. Seit 1995 ist Finnland Mitglied der Europäischen Union.
 
 
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