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Guatemala
»» Wirtschaftsprofil
Lage    »  Mittelamerika
Hauptstadt    »  Guatemala City. 1.010.250 (2006)
Fläche    »  108.889 qkm
Staatsoberhaupt    »  Álvaro Colom Caballeros, seit Januar 2008
Bevölkerungszahl    »  12.714.460 (2006)
Bevölkerungsdichte    »  117 pro qkm
Konferenzen/Tagungen
Größere Hotels und das bieten gute Konferenz- und Seminareinrichtungen. Informationen von (s. ).
Kontaktadressen
6 Avenida 20-25, Zona 10, Edif. Plaza Maritima, 3er. Nivel, 01010 GuatemalaTel: (023) 33 60 36. Fax: (023) 68 29 71.E-Mail: Internet: Talstrasse 11, CH-8001 ZürichTel: (044) 272 08 52. Fax: (044) 219 79 15. E-Mail: Internet: (Handelskammer)10a. Calle 3-80, Zona 1, GuatemalaTel: 253 53 53. Fax: 220 93 93. E-Mail: Internet:
Umgangsformen
Geschäftliche Umgangsformen sind recht konservativ und formell. Auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt. Terminvereinbarung wird empfohlen, Visitenkarten sind üblich. Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.
Wirtschaft
Guatemala ist ein Agrarland. Die Hälfte der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt und knapp 23% des Bruttoinlandsprodukt werden im Agrarsektor erwirtschaftet. Kaffee macht ein Drittel des Gesamtexports aus. Weitere wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Zucker, Bananen, Kardamom und Baumwolle. Die verarbeitende Industrie ist die größte Mittelamerikas, vorherrschend ist die Produktion von Papier-, Textil- und Gummiartikeln, sowie Nahrungsmitteln und Pharmazeutika. Der kleine Bergbausektor konzentriert sich auf die Produktion von Kupfer, Blei, Zink und andere Metalle. Der Tourismus nimmt kontinuierlich leicht zu. Ein Großteil der Devisen wird durch Überweisungen guatemaltekischer Gastarbeiter ins Heimatland erbracht. Obwohl Guatemala massive Entwicklungshilfe aus den USA und Unterstützung von der Interamerikanischen Entwicklungsbank und dem Internationalen Währungsfonds erhielt, haben interne Unruhen und ungünstige Wetterverhältnisse die Wirtschaftsentwicklung in den 80er und 90er Jahren stark behindert. 2005 betrug das Wirtschaftswachstum 3,2%, was u.a. an den sich leicht verbesserten Weltmarktpreisen von Kaffee und anderen wichtigen Exportprodukten Guatemalas und der generellen Exportsteigerung lag. Den teilweise positiven makroökonomischen Eckdaten stehen soziale Indikatoren gegenüber, die Guatemala in einem wenig günstigen Licht erscheinen lassen. Missstände wie Armut (75% der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze), gewaltige Einkommensunterschiede, grassierende Korruption und Kriminalität, sind Faktoren, die durchaus auch von ökonomischer Relevanz sind.Die guatemalekischen Bemühungen zielen auf eine Diversifizierung der Wirtschaft.Guatemala ist Mitglied des SICA, dessen Ziel die wirtschaftliche Stabilität und Integration Zentralamerikas ist. Die Bildung einer internationalen Zollunion wird angestrebt. Ein Handelsabkommen besteht bereits mit Mexiko, Honduras und Salvador. Wichtige Handelspartner sind die USA, El Salvador, Honduras, Mexiko, Südkorea und China. Deutschland ist der Haupthandelspartner in der EU.
 
 
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