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Iran
»» Gesundheit
Lage    »  Asien, Nahost
Hauptstadt    »  Teheran. 7.160.090 (2006)
Fläche    »  1.648.000 qkm
Staatsoberhaupt    »  Mahmud Ahmadinedschad, seit Juni 2005
Bevölkerungszahl    »  69.442.910 (2006)
Bevölkerungsdichte    »  42 pro qkm
Anmerkung
Eine Impfbescheinigung gegen ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch, v.a. in den Provinzen Hamadan (Asadabad District, Hamadan District), Kerman, Khuzestan, Markazi (Arak District), Qom Province (Qom District), Sistan and Baluchistan (Iranshahr District, Nikshahr District), Zanjan (Khodabandeh District). Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. risiko von März bis Ende November in ländlichen Gebieten in den Provinzen von Sistan-Belutschistan, Hormozgan und im tropischen Teil von Kerman. Die weniger gefährliche Form herrscht hier vor. In einigen Gegenden nördlich des Zagros-Gebietes (Provinz Ardebil und Ost-Aserbaidschan) sowie in den west- und südwestlichen Gebieten besteht während der Sommermonate ein geringes Malariarisiko. Die hier vorherrschende gefährlichere Form soll chloroquin- und sulfadoxin-pyrimethamin-resistent sein. Landesweit besteht ein erhöhtes Risiko für. Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch leichte auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthaltes wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Außerhalb von Teheran auf Leitungswasser verzichten und auch auf Kaffee oder Tee, da sie meist mit Leitungswasser zubereitet wurden. Milch ist meist pasteurisiert, unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
Gesundheitsvorsorge
Außerhalb Teherans ist die unzureichend und die Rettung bei Verkehrs-, Arbeits- und Sportunfällen schwierig. Der Abschluss einer mit Reiserückholversicherung wird empfohlen. Eine individuelle sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Gesundheitszeugnis
Für Arbeits- und Langzeitaufenthalte wird ein in englischer Sprache verlangt.
Vogelgrippe
Im Iran wurde das Vogelgrippevirus (H5/H5N1) in Vögeln erstmals am 26. Februar 2006 bestätigt. Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Vorsichtsmaßnahmen
Erreger kommen in Teichen und Flüssen vor, v.a. in der Provinz Khuzestan. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind ungefährlich. kommt vor, ist endemisch. Impfschutz gegen wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten und bei Kindern und Jugendlichen auch gegen Die durch Schmetterlingsmücken übertragene kommt vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Epidemische Ausbrüche der kommen vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden. kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. tritt landesweit auf.
 
 
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