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Irland (Republik)
»» Wirtschaftsprofil
Lage    »  Westeuropa
Hauptstadt    »  Dublin (gälisch: Baile Atha Cliath). 1.030.430 (2006)
Fläche    »  70.280 qkm
Staatsoberhaupt    »  Mary McAleese, seit 1997
Bevölkerungszahl    »  4.065.630 (2006)
Bevölkerungsdichte    »  58 qkm
Konferenzen/Tagungen
Irland bietet gute Kongresslokalitäten. Es gibt große Kongresszentren mit modernsten technischen Einrichtungen in Dublin, Killarney und Limerick. Weitere Informationen vom Irischen Fremdenverkehrsamt oder:Amiens Street, IE-Dublin 1.Tel: (01) 855 65 55. Fax: (01) 855 68 21. E-Mail: Internet:
Kontaktadressen
46 Fitzwilliam Square, IE-Dublin 2Tel: (01) 676 29 34. Fax: (01) 676 25 95.E-Mail: Internet: Rolandstraße 44, D-40476 Düsseldorf Tel: (0211) 47 05 90. Fax: (0211) 470 59 32. Internet: Zweigstellen in Berlin und München.Rotenturmstraße 16-18/2, A-1010 Wien Tel: (01) 512 96 85 30. Fax: (01) 512 96 85 40. Internet: Auch für die Schweiz, Österreich und Slowenien zuständig. (Dachverband der Irischen Handelskammern) 17 Merrion Square, IE-Dublin 2 Tel: (01) 661 28 88. Fax: (01) 661 28 11. E-Mail: Internet:
Umgangsformen
Anzug und Krawatte bzw. Kostüm. Irische Geschäftsleute sind freundlich und entgegenkommend, es geht recht informell zu. Terminvereinbarung ist üblich. Man sollte genügend Zeit für die Abwicklung der Geschäfte einplanen. Die erste Maiwoche, die Hauptferienzeit im Sommer (Juli - August) und die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr eignen sich nicht für Geschäftsbesuche. Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.
Wirtschaft
Irland war lange Zeit ein reines Agrarland. Die Industrie hat erst in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen. Exportiert werden vor allem Maschinen, Nahrungsmittel und chemische Produkte. Der Export von Nahrungsmitteln verzeichnete 2004 mit 3 % ein starkes Wachstum. 2003 trug die Industrieproduktion mit 41,4 % zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, der Agrarsektor nur mit 3,2 %. Die Landwirtschaft bleibt jedoch weiterhin ein wichtiger Wirtschaftszweig. Den größten Anteil am BIP machte der Dienstleistungssektor mit 45,2 % (2003) aus. Vor der Südküste sind vielversprechende Erdöl- und Erdgasfelder entdeckt worden. Der Tourismus ist ein wichtiger Devisenbringer. 2004 war mit 6,4 Mio. Feriengästen ein Rekordjahr.In der Studie verglich das Magazin die Lebensqualität von 111 Ländern und vergab Platz 1 an Irland. Das Land verdiente sich den Sieg mit der Verbindung der besten Werte wie hohes Bruttoinlandsprodukt, niedrige Arbeitslosigkeit und politische Freiheiten. Von allen Staaten der EU hat sich die irische Wirtschaft seit 1995 am besten entwickelt. 2005 verzeichnete sie ein Wachstum des BIP von 5,4 %. Irland verdankt diesen positive Trend seiner Mitgliedschaft in der EU, durch deren Unterstützung es seinen Handel wesentlich vielseitiger gestalten konnte. Darüber hinaus profitiert die Wirtschaft in erheblichem Maße von massiven Zuwächsen bei Direktinvestitionen aus dem Ausland. Der Bauboom dauert weiterhin an. Die irische Wirtschaft erlebt ein kräftiges Wachstum, der sich unter anderem in einer deutlichen Steigerung des Bruttosozialprodukts, einer Umkehrung des Haushaltsdefizits in einen Haushaltsüberschuss und sinkenden Arbeitslosenzahlen bemerkbar macht. Das Wirtschaftswachstum lag zwischen 1995 und 2002 bei robusten 8 %. Mit 4,3 % (Stand: 2005) liegt die Arbeitslosenquote wesentlich unter dem EU-Durchschnitt; in einigen Branchen herrscht sogar ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Irland betreibt eine aktive Standortförderung, damit das Land für ausländische Direktinvestitionen attraktiv bleibt. Das Wirtschaftswachstum wird noch weiter gefördert.Großbritannien ist noch immer wichtigster Handelspartner, weitere bedeutende Handelspartner sind die USA, Deutschland, Belgien, die Niederlande und Frankreich.VN (1955), EU (1973); darüber hinaus fast alle internationalen Organisationen, u.a. BIS, EBRD, FAO, IAEA, IBRD, ICAO, IDA, IFC, ITU, OECD, UNESCO, UPU, WMO, WTO
 
 
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