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Israel
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Lage    »  Vorderasien
Hauptstadt    »  Jerusalem. 731.730 (2006)
Fläche    »  20.991 qkm
Staatsoberhaupt    »  Präsident: Schimon Peres, seit Juli 2007
Bevölkerungszahl    »  7.109.930 (2006)
Bevölkerungsdichte    »  339 pro qkm
Anmerkung
Die Küste des Roten Meeres steht unter Naturschutz. »Souvenirs« wie abgebrochene Korallen werden mit hohen Strafen geahndet.Besucher haben die Möglichkeit, tageweise oder länger an archäologischen Ausgrabungen mitzuarbeiten (). Nähere Auskunft vom Verkehrsbüro.
Einkaufstipps
Die Auswahl ist groß, in bestimmten Geschäften und besonders auf den Basaren ist Handeln üblich. Besucher, die Lederwaren in bestimmten staatlich registrierten Geschäften mit Devisen bezahlen, wird die Mehrwertsteuer erlassen. 25% Rabatt auf Lederwaren sind darüber hinaus erhältlich, wenn man die Ware zum Flughafen oder Ausreisehafen liefern lässt. Als Andenken empfehlen sich Schmuck, Edelsteine, Keramik, Stickereien, Glasartikel, Weine, religiöse Souvenirs und Kleidung. i. A. So-Fr 08.00-19.00 Uhr (einige Läden scließen von 13.00-16.00 Uhr). Die jüdischen und arabischen Geschäfte haben allerdings unterschiedliche Öffnungszeiten und Geschäftsmethoden. Jüdische Läden schließen bei Sonnenuntergang am Freitag zum Sabbat (samstags ganztägig geschlossen), arabische Geschäfte haben freitags geschlossen. Geschäfte in Hotels sind oft bis Mitternacht geöffnet.
Essen & Trinken
Israelische Restaurants bieten eine Kombination westlicher, orientalischer und regionaler Gerichte an. In den Großstädten gibt es auch Spezialitätenrestaurants (chinesisch, indisch, vegetarisch usw.). Manche Restaurants sind recht teuer, der Preis spiegelt jedoch nicht unbedingt den Standard wider. Es gibt zahlreiche Imbissstuben, die z. B. (fritierte Kichererbsenbällchen mit Salat in Brot), u. ä. anbieten. Speisekarten in Restaurants, Bars und Cafés, die auf Urlauber eingestellt sind, sind auf Hebräisch und Englisch geschrieben. Die israelische Küche ist im wesentlichen eine Mischung aus orientalischen und westlichen Kochkünsten. Ungarisches , russischer , Wiener Schnitzel oder deutscher Braten sind ebenso erhältlich wie (Kichererbsenpüree), (Sesampaste) und türkischer Kaffee. Es gibt auch traditionelle jüdische Gerichte wie gehackte Leber und Hühnersuppe. sind ringförmige Brötchen; unwiderstehlich sind auch die vielen verschiedenen Kuchen, Kekse und Torten. Das Angebot an Obst und Gemüse ist ebenfalls reichhaltig. An jeder Straßenecke werden frisch geröstete Nüsse und Kerne angeboten. Das hebräische Wort bezeichnet Gerichte, die in Übereinstimmung mit jüdischen Religionsgesetzen zubereitet sind. Dazu gehört z. B., dass Milch und Milchprodukte nicht zusammen mit Fleischgerichten serviert werden und Tiere auf eine bestimmte Weise geschlachtet sein müssen. Schweinefleisch, Krabben und Muscheln sind nicht koscher, trotzdem sind sie auf manchen Speisekarten zu finden. Die Palette der israelischen Weine reicht von leichtem Weißwein über trockenen Rotwein bis hin zu süßem Rosé. Es gibt eine gute Auswahl an einheimischen Branntweinen und Likören. Zu den Likören zählen (Elias-Weinkellerei), (Schokolade und Orange) und (Anis). Israelische Biersorten sind und . Liköre in großer Auswahl sind u. a. im Kloster in Latrun zwischen Jerusalem und Tel Aviv erhältlich.
Nachtleben
Nachtklubs und Diskotheken sind weit verbreitet; Pop-, Jazz-, Folklore- und Rockklubs gibt es in den meisten Städten und Urlaubsorten. Besonders in Tel Aviv erwartet den Besucher eine Vielzahl verschiedenster Veranstaltungen. Im Winter spielt das Israelische Philharmonie-Orchester in der in Jerusalem; das internationale Israelische Musik- und Kunstfestival ist im Sommer ein große Attraktion. Kinos sind sehr beliebt, und viele bieten täglich drei Vorführungen (alle hebräischen Filme haben englische oder französische Untertitel). Eintrittskarten für Filme oder Aufführungen können im Voraus in Agenturen und in manchen Hotels gekauft werden.In vielen Städten gibt es Gemäldegalerien. Künstlerkolonien befinden sich in En Hod am Berg Karmel in der Nähe von Haifa, in Safed und in Jaffa. Jede größere Stadt hat mindestens ein Museum. Im in Jerusalem sind die Schriftrollen vom Toten Meer aufbewahrt; das Museum der Diaspora in Tel Aviv ist weltbekannt und äußerst sehenswert.
Sitten & Gebräuche
heißt wörtlich »Frieden« und bedeutet sowohl »Hallo/Guten Tag« als auch »Auf Wiedersehen«. Die Umgangsformen sind selten besonders förmlich, allgemeine Höflichkeitsformen sollten bei Privatbesuchen beachtet werden. Israelis sind in der Regel aufgeschlossen und sprechen gern über ihr Land, die Religion und die Politik. Bekleidung ist zwangslos; religiöse Stätten (ob jüdisch, christlich oder islamisch) sollten jedoch nicht mit kurzen Hosen oder Röcken und bloßen Schultern betreten werden. In Synagogen tragen alle Männer eine Kopfbedeckung. Von Geschäftsleuten wird förmlichere Kleidung erwartet. Gute Restaurants, Nachtklubs und die Hotelrestaurants erwarten mitunter zum Abendessen elegantere Kleidung. Am Sabbat (Freitagabend bis Samstagabend) darf in manchen Restaurants und Hotels nicht geraucht werden; im Allgemeinen gibt es Schilder, die Besucher darauf hinweisen. 10% sind in Restaurants üblich. Das Gesetz schreibt 15% Bedienungsgeld für Restaurant-, Hotel- und Caférechnungen vor.
Sport
und sind beliebte Sportarten. Viele Hotels bieten Tennisplätze, und ein 18-Loch-Golfplatz befindet sich in Cäsarea. kann man landesweit. und sind ebenfalls sehr populär. Gute Sportanlagen findet man in den Kibbuzim und in den Städten. und und kann man besonders gut in Eilat am Roten Meer. In der Nähe der Stadt gibt es ein faszinierendes Unterwasser-Observatorium inmitten eines Korallenriffs, in dem man von einem Schacht mit Glaswänden der Fischwelt ins Auge sehen kann. Fahrten mit Glasbodenbooten werden ebenfalls angeboten. Am kann man inmitten von Delphinen in deren natürlicher Umgebung im Roten Meer schwimmen und tauchen. In Eilat sind die Temperaturen auch im Winter warm genug zum Schwimmen und Sonnenbaden (s. ).
Veranstaltungskalender
Purim (jüdisches Fest), landesweit. Internationales Theaterfestival für Kinder und Jugendliche, Haifa. Karwoche in Jerusalem. Holocaust Gedenktag, Yad Vashem, Jerusalem. Israel Festival, Jerusalem. Jerusalem Pride (Schwulen und Lesben Festival). Internationale Buchmesse, Jerusalem. Tel Aviv Pride (Schwulen und Lesben Festival). Jerusalem Film Festival. Rotes Meer Jazz Festival, Eilat. Israel Fringe Theatre Festival (alternatives Theaterfestival), Acre. (2) Sukkot - Laubhüttenfest, landesweit. Yom Kippur (Versöhnungstag), landesweit. Jerusalem March (Großer Marsch durch die Stadt). Hanukah (jüdisches Fest).Zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar finden in Bethlehem katholische, evangelische und orthodoxe Weihnachtsgottesdienste statt. Die Karwoche wird ebenfalls feierlich begangen. Bei den obengenannten Veranstaltungen handelt es sich um eine Auswahl – eine vollständige Liste mit vielen Kunst- und Musikveranstaltungen sowie Weinfesten ist vom Verkehrsbüro erhältlich (s. ).
 
 
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