|
|
| Italien |
| »» Gesundheit |
|
| Lage |
» |
Südeuropa |
| Hauptstadt |
» |
Rom. 2.561.180 (2006) |
| Fläche |
» |
301.323 qkm |
| Staatsoberhaupt |
» |
Giorgio Napolitano, seit Mai 2006 |
| Bevölkerungszahl |
» |
59.115.260 (2006) |
| Bevölkerungsdichte |
» |
196 pro qkm |
|
|
Aktueller Hinweis |
9 Erkrankungen wurde zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar aus Veneto (N) gemeldet. Bei den Betroffenen handelt es sich um Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 33 Jahren aus mehreren Orten in der Umgebung von Treviso, darunter einige Besucher aus Lateinamerika, die an einer Tanzparty teilgenommen hatten. Als Erreger wurden Meningokokken der Gruppe C, die gelegentlich zu schweren Verläufen tendieren, nachgewiesen. Bei Reisen in diese Gegend ist vorübergehend eine Impfung zu erwägen. |
Anmerkung |
In ländlichen Gebieten ist das z. T. nicht trinkbar, »Acqua Non Potabile« bedeutet »Kein Trinkwasser«. Im Zweifelsfall abgefülltes Wasser trinken, vor allem zur Umgewöhnung zu Beginn des Aufenthaltes. |
Gesundheitsvorsorge |
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die . Die regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. In der ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Aushelfender Träger ist die italienische Krankenkasse des Nationalen Gesundheitsdienstes. Anschriftenverzeichnisse von Vertragsärzten liegen in den -Niederlassungen in sehr vielen Städten aus. Kostenlose Behandlung ist ausschließlich beim Vertragsarzt gewährleistet. Im Allgemeinen muss man jedoch einen Teil der Arzneimittelkosten selbst tragen. Außerhalb der Dienstzeiten sollte man sich an den wenden, der in größeren Orten eingerichtet ist.In Italien gibt es zahlreiche , die teilweise aus der Römer-Zeit stammen. Die bekanntesten sind: Abano Terme und Montegrotto Terme (Venetien), Acqui Terme (Piemont), Chianciano und Montecatini Terme (Toskana), Fiuggi (Latium), Porretta Terme und Salsomaggiore Terme (Emilia-Romagna), Sciacca (Sizilien) und Sirmione (Lombardei). In Meran (Südtirol) wird eine spezielle Traubenkur angeboten. Weitere Informatione zu Kurbädern in Italien ist auch vom Italienischer Verband der Kurbäder- und Heilwasserindustrien, La , erhältlich. |
Vogelgrippe |
Im Februar 2006 wurde das auch für Menschen gefährliche Vogelgrippe-Virus erstmals in Italien nachgewiesen. Es sind mehrere Schwäne an der Grippe gestorben. Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen. |
Vorsichtsmaßnahmen |
Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Die (FSME) wird von April bis Oktober in der ländlichen Umgebung um Trient und Florenz durch Zecken übertragen. Gegen diese Krankheit ist eine Impfung möglich. und kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen. ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen. Die durch Schmetterlingsmücken übertragene kommt vor allem in den Sommermonaten in Süditalien und auf den Mittelmeerinseln vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. |
| |
|
|